Veranstaltungen / Ausstellungen 2018

Wem gehört die Stimme hinter dem Vorhang?

Hermanus Westendorp
1947 - 2017

Malerei und Zeichnung

Einladung zur Ausstellungseröffnung
am 2. März 2019 um 18:30 Uhr

Zur Eröffnung spricht Abrecht Lampe

Ausstellungsdauer:
3. März bis 6. April 2019

Gedankenflucht,

Arbeiten auf Papier von Lothar Bührmann, Langwedel

Ausstellungseröffnung am 4.Mai 2019, 18.30 Uhr

Einführende Worte: Otmar Willi Weber, Fotograf und Moderator

Dauer der Ausstellung vom 4. Mai bis 2. Juni 2019

das böse, 2014, 227 x 118 cm

herz-postfaktisch, 2017, 106 x 158 cm,

der apokalyptische reiter, 2015, 228 x 11

long short term memory, 2016, 305 x 119

genomaten, 2015, 287 x 122 cm

Lothar Bührmann

Geb. 16.4. 1946 in Bremen

Studium der Malerei an der Akademie fürGestaltung, Bremen

1970-2007 Kunsterzieher am Domgymnasium, Verden,
freischaffender Künstler

Friedens- und Kulturpreis der Villa Ichon, Bremen
2003/ Studienaufenthalt in der Deutschen Akademie "Casa Baldi" in Olevano
2004 Romano, Italien

seit 2005 Künstlerischer Leiter der Villa Ichon in Bremen

seit 2006 Künstlerischer Berater für Sonderausstellungen im Hafenmuseum Speicher XI, Bremen

Freischaffender Künstler


Einzelausstellungen

Galerie „Werkstatt“, BremenRauminstallationen in der Akademie für Gestaltung, Bremen„permanente“, Kunstschau Böttcherstraße, Bremen
1972 „SCIENCE ART“, Böttcherstraße, Bremen

1974 „“Cartoons“, Kunstschau Böttcherstraße, Bremen

„SCIENCE ART“, Galerie Krüll, Krefeld
1977/ „10 Jahre SCIENCE ART“, Atelierausstellung,Langwedel-Etelsen„Politische Cartoons“, Atelierausstellung, Langwedel-Etelsen
1981/ „SCIENCE ART-WORK IN PROGRESS“,Kunstschau Böttcherstraße, Bremen„Cartoons“, Villa Ichon, Bremen „Malerei und Installation“, Burg Stolberg, Stolberg
1987 „Video-Performance“, Haus Clüver, Achim

1988 „Video-Performance“, Kommunale Galerie, Weserburg, Bremen

„Cartoons“, Villa Ichon, Bremen„Neue Cartoons 1994-95“, Schloss Etelsen, Langwedel
1997 „200 Cartoons“, Villa Ichon, Bremen

„Literarische Cartoons“, Stadtbibliothek, Bremen
2006 "Wasserinstallation", Hafenmuseum, Bremen

"Neue Cartoons" Muzeum Ziemi Lubuskiej, Zielona Gora/Polen"Für eine Hand voll Striche - Deutschland in Cartoons, Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Riga/Lettland

2006 "Neue Arbeiten auf Papier", Galerie de Rome, Riga/Lettland

„Jubiläums-Ausstellung“ Villa Ichon, Bremen
2007 „Lateinamerikanische Cartoons“, Ibero-Amerikanisches-Institut, Berlin

„Arbeiten auf Papier“, Galerie Focke, BremenHeinrich Heine-Institut, DüsseldorfAtelierhof Galerie, Bremen
2011 „Ferne Welten“ Arbeiten auf Papier, Villa Ichon, Bremen

2011 „Gekacheltes Innenleben“, Galerie Wildeshausen

2011 „Profil zeigen“ Domherrenhaus, Verden

„Erzähl mir nichts von Freundschaft“, Institut Francais, Bremen
2013 „ODYSSEE“, Hafenmuseum Bremen

2014 „Macht im Tod“, Galerie 149, Bremerhaven

2015 „PASSMAAUF“, Kunstverein Achim in der Hünenburg

2017 „HÄUTUNGEN“, Villa Ichon Bremen

2018 „WEITER!WOHIN?“, Schloss Ritzebüttel, Cuxhaven

Gruppenausstellungen (Auswahl)

Deutsche Künstler sehen Frankreich“, Institut Francais, Bremen
1970 „Operationen im Museum Fridericianum“, Kassel

1971 „IV. Biennale“, Ibiza, Spanien

1971 „Neue Tendenzen der Landschaftsmalerei“, Kunstschau Böttcherstraße, Bremen

1976 Huldigung an Paula Becker-Modersohn“, Kunstschau Böttcherstraße, Bremen

1980 Internationale Künstlerbücher (Teil II)“, Produzentengalerie, München

1981 „Künstlerbücher“, Schweizerische Landesbibliothek, Bern

1981 „Künstlerbücher (Teil III)“, Universitätsbibliothek, Heidelberg

1983 Kandidatenausstellung für den Thomas-Nast-Preis“, Galerie Villa Streccius, Landau

1984 International Cartoon Contest Sestion“, Tokio, Japan

1984 „1. Internationaler Comic-Salon“, Palais Stutterheim, Erlangen

1985 „VII. Biennale des Humors und der Satire“, House of Humour and Satire
Gabrowo/Bulgarien

1985 International Cartoon Contest Sestion“, Tokio, Japan

1987 „VIII.Biennale des Humors und der Satire“, House of Humour and Satire,
Gabrowo/Bulgarien

1990 „Fax-Art“, Miami, USA

1990 „Fax-Art, Amsterdam, Niederlande

1992 „Art meets...“, Prag, Tschecheslowakei

1992 „IV. Würzburger Cartoon-Festival“, Würzburger Cartoon-Center, Würzburg, IRONIMUS 92

„Grafikatur 95“, Galerie im Schloss Lübben
1996 „Kandidatenausstellung zum Walter-Koschatzky-Preis 1996“, Österreichische Nationalbibliothek, Wien

1997 „Thomas Bernhard-installation“, Cultuur en Gemeente Leiden, Niederlande

1998 „Quicksilver“ School of Fine Art, Middlesex University, London

1998 Landesausstellung 1848/49, Badisches Landesmuseum, Schloss Karlsruhe

2003 Forum of Visual Humour "KARIKATURUM", Surgut Fine Arts Museum, Russland

2010 „Damen- und Herrenwitze Bremer Cartoonisten in der „Villa Ichon“,Bremen








PRESSEINFORMATION
Ausstellung Lothar Bührmann „GEDANKENFLUCHT“
04.05.2019 – 02.06.2019 Kunstverein Rotenburg


Lothar Bührmann zeigt in dieser Ausstellung Arbeiten auf Papier in verschiedenen Formaten. Einige Motive, Themen und Impressionen brachte er von Reisen mit. Anderes ist das Ergebnis von Expeditionen in Bildern und Büchern, manches resultiert aus gedanklichen Exkursionen in die Regionen der Wissenschaft und Literatur. Und nicht nur vom Transit im Raum sondern auch von Reisen in der Zeit ist hier zu sehen. So fern manche Welten auch liegen mögen, jeder Reisende weiß, dass er sich selbst immer dabei hat, mehr an den entlegensten Orten zu sich selbst kommt als in gewohnter Umgebung. Auch trägt er seine Erfahrungen, Fragen und Utopien an den anderen Platz und sieht sie mit anderen Augen, manchmal auch erstmals bildhaft. Die neue Umgebung gibt seine Gedanken und Gefühlen Gestalt.
Bührmann arbeitet in aller Regel in Serien. Häufig ist er über viele Jahre mit bestimmten Themen und Motiven beschäftigt. Er umkreist die Welten, die er aufgesucht hat, wie um sie sich bildlich und plastisch anzueignen, um sich seine visuellen Funde, Empfindungen und Gedanken zu vergegenwärtigen, sich ihrer zu versichern, um sie sich in seiner eigenen Sprache anzueignen. Die Natur und die Kulturen, die er aufsucht und aussucht, sind komplex, archaisch, rätselhaft, unbekanntes Terrain und Spiegel unserer selbst zugleich. Sie sind einzigartig und gleichzeitig universelles Sinnbild. Sie gehören einer vergangenen Zeit an und sind doch Epochen übergreifendes Gut der Menschheit wie die Mythen und Legenden der Naturvölker und die Epen aus dem europäischen Altertum.
Lothar Bührmann kann zurückgreifen auf ein Oeuvre, das er seit vielen Jahren kontinuierlich entwickelt hat – inhaltlich und formal. Er zeigt hier im Kunstverein Rotenburg nicht einfach nur alte und neue Arbeiten auf Papier in verschiedenen Formaten, mit verschiedenen Motiven, sondern er öffnet den Blick für ein Kennzeichen seiner ästhetischen Praxis: Das Experiment. Schon seine Bild-Untergründe sind auf zum Teil abenteuerliche Weise experimentell entstanden; Rohleinen und Nessel werden mit Transparentpapier überleimt und dann individuell gestrichen, meist Asphaltschwarz. Doch statt mit Pinsel handelsüblichen Farb-Stoffen arbeitet er mit farbiger Acryl-Masse, die er aus der Kartusche auf die Untergründe drückt. Ebenso abenteuerlich ist seine Themen-Suche: früh hat er sich schon aus der klassischen Literatur, aus den Mythen und Märchen der Antike verschiedener Völker und Zeitalter bedient. Das reicht von den Nibelungen bis zu Dante, von Beckett bis Wittgenstein.

Lothar Bührmann April 2019








































Zu unserer Ausstellung

"DAS, WAS ÜBRIG BLEIBT"

mit Skulpturen und Reliefs von Ernst Thevis, Detmold,

laden wir Sie herzlich ein.

Ausstellungseröffnung am 21. September 2019, 18.30 Uhr
im Kunstturm, Nödenstraße, 27356 Rotenburg

Dauer der Ausstellung: 22. September bis 20. Oktober 2019

Biographie Ernst Thevis

1961 Geboren in Oberndorf am Neckar
1980 Werkpraktikum bei Prof. Erich Hauser, Rottweil
1981-84 Holzbildhauerlehre an der Schnitzschule Berchtesgaden
1984-92 Architekturstudium an der RWTH Aachen,1990-92Gaststudium an der Kunstakademie Düsseldorf beiProf. Ernst Kasperseit
seit 1992 freischaffender Bildhauer
1992-97 Assistent am Lehrstuhl für Plastik der RWTH Aachen
1996 Gründungsmitglied des Bundesverband Bildender Künstler Aachen Euregio
1998 Berufung zum Professor für Plastisches Gestalten an der Fachhochschule Lippe und Höxter
2000 Gastdozent an der TU Delft, Holland
2002-06 Dekan des Fachbereichs Architektur und Innenarchitektur derFachhochschule Lippe und Höxter
2005 Gastdozent an der Academie van Bouwkunst Arnhem, Holland
Forschungspreis der Fachhochschule Lippe und Höxter
2005 Eintritt in den Lippischen Künstlerbund

Preise:
1984 Förderpreis des Landkreises Berchtesgadener Land
2005 Forschungspreis der Fachhochschule Lippe und Höxter

Ausstellungen Einzel:
2016 Bildmachergalerie Lemgo  
Kunstraum Detmold 
2011 Sommertheater Detmold
2007 Zumtobel Lichtforum Lemgo /Lippische Gesellschaft für Kunst
2001 Stiftung Europäischer Skulpturenpark Kloster Willebadessen
Rathausgalerie Brühl
1997 Burggalerie Stolberg
Bischöfliche Akakdemie des Bistums Aachen

Beteiligungen:
2018 "RaumBildungen" Kunstforum des Herz-und Diabeteszentrum NRW Bad Oeynhausen
2016 StationKunst Niedertudorf
2009 "Warum Varus" Städtische Galerie Schwalenberg
seit 08 Weihnachtsausstellungen der Kulturagentur des Landesverbands Lippe
2007 "Querschnitt" Lippisches Landesmuseum Detmold
Galerie Sabine Dienst Heiligenkirchen
2006 "Mozartfrauen" Landestheater Detmold
seit 05 Jahresausstellungen des Lippischen Künstlerbunds
1998 Kunstmanifestatie Overmunthe IX, Stein NL
1997 "Zeitgleich" Funkhaus Belgischer Rundfunk, Eupen B
"Schilder für Rottweil" Forum Kunst Rottweil
Espace Libergier, Reims F
Institut Francais, Aachen
Burg Alsdorf
Galerie Luisenhof Bochum
INDEX Galerie, Bochum
Forum Ludwig, Aachen, Jahresausstellung des BBK Aachen/Euregio
1996 Galerie Kreta, Aachen
Ausstellungspavillon der RWTH Aachen
"das kleine Format" Kunstverein Alsdorf
InterArt Galerie Reich, Köln

Raumstrukrur 2018

Raumstruktur 2019

Raumstuktur 2018

Raumwerk 2013, Kastanie

Raumwerk 2016, Birke

Tanz 2015, Kastanie

Künstlergruppe „Eiserner Steg 2000“

Drei Künstler aus dem Rhein-Main-Gebiet – Clemens Erlenbach, Jörg Koltermann und Andreas Wald – haben sich im Jahr 2000 zu einer Gruppe zusammengefunden, um ihre Arbeiten gemeinsam zu präsentieren. Der Name „Eiserner Steg 2000“ ist topografischer Hinweis auf die Region, in der die drei Künstler schon immer bzw. für längere Zeit ihre künstlerische Tätigkeit ausübten, zum anderen eine Homage an eine Fußgängerbrücke über den Main, die berühmte Maler wie Ernst Ludwig Kirchner und Max Beckmann in einigen Bildern über die Grenzen Frankfurts hinaus bekannt gemacht haben. Die zum Zeitpunkt ihrer Errichtung ein Symbol für Fortschritt und Zuverlässigkeit war und heute ein Wahrzeichen und Orientierungspunkt in Frankfurt am Main ist.

Clemens Erlenbach

1945 geboren in Schlangenbad/ Taunus
1962 - 66 Studium an der Werkkunst-schule, Wiesbaden,
1964 Studienaufenthalt in Paris
seit 1980 zahlreiche Einzelausstellungen

Die Räume, Plätze, Szenerien und Gebäude, die Clemens Erlenbach malt und zeichnet, präzise und detailgenau bis ins Kleinste und somit fast wie Dokumentationen wirkend, existieren nur in seinen Bildern. Stets menschenleer sind sie für ihn – und für den Betrachter – Bühne oder Schauplatz für Geschichten und Empfindungen. Was dem einen als bedrückende Leere erscheint, ist für andere ein Freiraum, in dem man die Gedanken wandeln lassen kann. Dabei kommt der Dramaturgie des Lichts eine ganz besondere Bedeutung zu.

Clemens Erlenbach arbeitet bevorzugt mit dem Graphitstift und schafft, indem er auf Farbe verzichtet, eine noch größere Distanz zur banalen Realität.

Vormittags II, Bleistift auf Karton, 40 x 50 cm

Sichtweisen, Bleistift auf Bütten, 30 x 40 cm

Sommerfrische I, Bleistift auf Bütten, 50 x 70 cm

Claire-obscure IV, Bleistift auf Bütten, 50 x 70

Im Gegenlicht II, Bleistift auf Bütten 70 x 100 cm

Jörg Koltermann

1940 geboren in Elbing/WPreußen
1950 Übersiedlung aus der DDR nach Bremen
1962-1967 Studium an der Staatl. Kunstschule Bremen
1980 - 2010 lebt und arbeitet in Liederbach bei Frankfurt a. M.
2010 Umzug und Rückkehr nach Bremen
seit 1975 zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland

Die spiegelnden Objekte in Jörg Koltermanns Bildern – Autos, Fassaden, gewölbte und unregelmäßige Scheiben – sind gewissermaßen Fenster in eine andere Welt. Eine Welt, die zuweilen das Motiv ergänzt und erweitert, die zuweilen aber auch inhaltlich wie optisch in hartem Kontrast zum reflektierenden Objekt steht.

Sujets, in denen sich spiegelnde Oberfläche und Spiegelung überlagern, sind komplex und fordern den Betrachter heraus. Sie tendieren zur Abtration und erinnern an Bilder des Surrealismus wie auch an die des synthetischen Kubismus.

Cuba libre, Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm

Halteverbot, Öl auf Leinwand, 70 x 50 cm

Jüngere Geschichte, Öl auf Leinwand, 80 x 120 cm

Abendlicht, Öl auf Leinwand, 40 x 75 cm

Darmstedter Echo, Öl auf Leinwand, 100 x 70 cm

Andreas Wald

1962 geboren in Klein-Auheim bei Hanau
1982 - 1983: Nach dem Abitur Studium der Kunstpädagogik in Frankfurt a.M.
1985-1988: Grafikstudium in Stuttgart FKS
seit 1988 Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen

Mit Bleistift und Aquarellpinsel, die er wie Seziermesser einsetzt, spürt Andreas Wald der Vergänglichkeit nach, die er anzweifelt und der er gleichzeitig ein Denkmal setzt. Geschichte und Zeit hinterlassen mit Falten, Rissen und Furchen wie im Gesicht eines Menschen auch ihre Spuren im Gesicht von Gebäuden – den Fassaden – die er als Beispiel für einstigen Glanz und für Verfall zitiert. Dabei zeigt er eine Vorliebe für Barock- und Renaissancebauten, und wenn er gelegentlich Gebäude unserer Zeit in seinen Arbeiten auftauchen läßt, untersucht er, was hohl ist hinter den schönen Fassaden.

Werk II, Acryl, 20 x 30 cm

Torbogenhaus II, Aquarell 35 x 73 cm

Schaltwerk II, Acryl ,20 x 20 cm

Schacht V, Aquarell, 28 x 36 cm

Der Richter, Aquarell, 73 x 51cm



Ausstellungsdauer vom 23. November - 22. Dezember 2019
Öffnungszeiten: Samstag 15 - 17 Uhr
Sonntag 11 - 13 Uhr und 15 - 17 Uhr

10 Jahre Kunstausstellung bei den
Stadtwerken Rotenburg.