Veranstaltungen / Ausstellungen 2014

Kunstauktion

Kunstauktion 30.3.2014

Zusammen mit dem Rotary-Club Rotenburg führen wir am Sonntag, dem 30. März 2014 von 15 - 18.00 Uhr im Ratssaal eine Kunstaktion durch. Versteigert werden Werke von Künstlern, die bereits im Kunstverein ausgestellt haben. Auch Mitglieder haben die Möglichkeit, Kunstwerke versteigern zu lassen. Der Reinerlös ist vorgesehen für die Jugendarbeit im Bereich Kunst und Musik.

Schichten

vom 01. März 2014 bis zum 06. April 2014
André Schweers
(Moers) und Sabine Schellhorn (Bremen) setzen ihre gemeinsame Ausstellungsreihe fort, diesmal unter dem Titel SCHICHTEN.

Öffnungszeiten:
Samstag: 15 bis 17 Uhr,
Sonntag: 11 bis 13 und 15 bis 17 Uhr

Vernissage am 01. März 2014 - 18.00 Uhr
Einführende Worte spricht Dr. Rainer Beßling

Finissage: Sonntag 06. April 2014 - 15.00 Uhr

André Schweers

André Schweers

Unter Einbeziehung von Materialien, wie Paraffin und Pigmenten gestaltet der Plastiker André Schweers seine reliefartigen Objekte im Wesentlichen mit Papiermasse. Anregungen findet er auf seinen zahlreichen Reisen, bei denen er die Strukturen menschlicher Existenz nachspürt. Urbane Strukturen, wie Wegnetze, oder die Bebauungslinien historischer Orte, wiederbelebt an archäologischen Ausgrabungsstätten, und die Anhäufungen menschlicher Hinterlassenschaften sind für ihn von besonderem Interesse. André Schweers arbeitet in Werkserien und wählt dafür häufig Titel, die der Archäologie, Archivierung oder der Bibliographie entlehnt sind, um der spezifischen Inhaltlichkeit seiner Werke zusätzlich Ausdruck zu verleihen.

Schweers - Roanne - 2013

[© VG Bildkunst]

Seine Arbeiten befinden sich in den Sammlungen großer Unternehmen und im musealen Besitz, wie dem Museum Kunstpalast in Düsseldorf, dem Lehmbruck Museum in Duisburg und dem Musée des Beaux Arts in Tours, sowie der Landessammlung NRW und dem Düsseldorfer Landtag. Geboren 1963 in Mühlheim an der Ruhr, studierte er von 1985 bis 1992 Kunst mit Schwerpunkt Bildhauerei bei Kurt Sandweg und Geografie an der Universität Duisburg. Nach Arbeitsaufenthalten an archäologischen Ausgrabungsstätten in Italien, Griechenland, der Türkei und Frankreich trat er die Leitung der Papierwerkstatt im Fachbereich Kunst der Universität Duisburg an.
[www.andre-schweers.de]

Ausstellungen/Auswahl: Schweers

Schweers - Amas d' ApcherII - 2010

[© VG Bildkunst]

  • 2013 Weiß – Grau, Grau – Weiß, Galerie Ohse, Bremen
  • 2013 disPOSITIONEN, Emschertalmuseum / Städt. Galerie Herne (mit Sabine Schellhorn)
  • 2013 90 Jahre Duisburger Künstlerbund, Krupp Mannesmann in Kooperation mit dem Lehmbruck Museum
  • 2012 Kreuz, Galerie Ohse, Bremen und Diözesanmuseum Osnabrück
  • 2012 Illumina, Frankfurt
  • 2012 Intra Muros, Gewölbekeller Kloster Kamp, Galerie Schürmann, Kamp-Lintfort (E)
  • 2011 Landwärts, Städt. Museum Kalkar / Niederrhein. Kunstverein (E)
  • 2011 Sabine Schellhorn trifft André Schweers, Galerie Künstlerhaus Goldstraße 15, Duisburg
  • 2011 Geordnete Welten, Installation in St. Clemens, Wissel (E)
  • 2010 Kunstbunker, Mönchengladbach (mit Ingrid Roscheck)
  • 2010 Ruhr.2010: Starke Orte, Ausstellungsprojekte zur Kulturhauptstadt
  • 2009 Notate, Galerie Art Engert, Eschweiler

Sabine Schellhorn

Anordnung oder Neuordnung -teilweise schon bestehender Gefüge- ist das Arbeitsprinzip Sabine Schellhorns, welches in all ihren Werkgruppen zum Tragen kommt. Aus meist leichten, flexiblen Materialien erstellt sie haptische Zeichnungen und Objekte.
Ihr künstlerisches Hauptprojekt sind die SIEGEL, es besteht aus drei Gruppen: dem zeitbezogenen Projekt "365+1 Siegel", den ortsbezogenen Siegeln, die in Korrespondenz mit grafischen Elementen eines Raums entstanden sind und den themenbezogenen Siegeln. Über diese drei Siegel-Gruppen stellt Schellhorn Bezüge zu Ausstellungs-Anlässen her (zu Tagesdaten, zu formalen Faktoren und Projektthemen).
Im Kunstturm wird sie ihren Ausstellungsschwerpunkt auf das Jahresprojekt "365+1 Siegel" legen. Über das Basisprojekt hinaus, das wie ein immerwährender Kalender angelegt ist, wird sie u.a. sowohl zu gemeinsamen Ausstellungsdaten mit André Schweers eine wachsende SiegelSchichtung aus Papierobjekten zeigen, als auch auf den Eröffnungstermin der Ausstellung im Kunstturm, den 1. März, mit neuen Arbeiten verweisen.

Schellhorn - SiegelSchichtung - 2011

[© VG Bildkunst]

Sabine Schellhorn ist 1962 in Coburg geboren, sie lebt und arbeitet seit 1992 in Bremen. Ihre Werke werden regelmäßig in Kunstvereinen, Galerien und Museen präsentiert, u.a. waren sie zu sehen im Haus der Kunst München, im Frauenmuseum Bonn, im Außenraum des Neuen Museums Weserburg und im Pavillon des Gerhard-Marcks-Hauses Bremen. 2013 trat sie das einmonatige Riga-Stipendium -ausgeschrieben vom bbk Bremen und dem Senator für Kultur Bremen- an. Weiterhin wurde sie 2013 für das Wilke-Atelier-Stipendium in Bremerhaven ausgewählt, welches sie voraussichtlich 2015 antreten wird.
[www.sabschell-siegel.de]

Ausstellungen/Auswahl: Schellhorn

Schellhorn - Siegel vom 1. März

[© VG Bildkunst]

  • 2013 Haus des lettischen Künstlerbunds, Riga (E)
  • 2013 Gerhard-Marcks-Haus, Pavillon, Bremen (E|K)
  • 2013 messmer kunsthalle, Nominiertenausstellung 3. Evard-Preis, Riegel (K)
  • 2013 BBK:ruhm Hannover (mit Uwe Spiekermann)
  • 2013 Weiß – Grau, Grau – Weiß, Galerie Ohse, Bremen
  • 2013 Nominiertenausstellung Kunstpreis Lippische Rose, Burg Horn (K)
  • 2013 disPOSITIONEN, Emschertal-Museum, Städt. Galerie Herne (mit André Schweers | K)
  • 2012 Kunstpalais Stutterheim, Städt. Galerie Erlangen
  • 2012 nwwk, Neuer Worspweder Kunstverein
  • 2012 Kunstverein Erlangen (E|K)
  • 2012 Kreuz, Galerie Ohse, Bremen und Diözesanmuseum Osnabrück
  • 2012 Lippisches Landesmuseum, Detmold (K)
  • 2011 Sabine Schellhorn trifft André Schweers, Galerie Künstlerhaus Goldstraße 15, Duisburg

Impressionen

Alle Abbildungen: © VG Bildkunst

Kunstverein Rotenburg besteht 25 Jahre

Im Herbst 1988 gründeten kunstinteressierte Bürger - darunter der damalige Bürgermeister Bodo Räke - den Kunstverein Rotenburg e.V.. Bereits die erste Ausstellung mit Zeichnungen und Aquarellen von Horst Janssen machte den Anspruch des jungen Vereins deutlich: Hohe Qualität, die Vielfalt zeitgenössischer Kunst, aber auch die Förderung von Nachwuchskünstlern sollten sich in den Ausstellungen widerspiegeln. In weit mehr als 100 Ausstellungen ist es gelungen, bekannte Künstler in Rotenburg zu präsentieren und junge Künstler zu fördern. "Der Kunstverein Rotenburg ist", wie es Kulturstaatsminister Bernd Neumann anlässlich eines Besuchs hervorhob, "ein Leuchtturm in der norddeutschen Kulturlandschaft."

Marita Wiemer

vom 10. Mai - 8. Juni 2014

Vernissage am Freitag, dem
09. Mai 2014 um 19.00 Uhr
im Kunstturm

Einführung:
Prof. Dr. Inge Hansen-Schaberg


Strukturen - Marita Wiemer

Zu meinen Bildern und Druckgrafiken
In meinen Arbeiten setze ich mich mit neuen Materialien auseinander. Eine für mich wichtige Erweiterung meines Themas – Dichte und Transparenz. So werden Sie Bilder sehen, die u.a. mit Gesteinsmehlen (Marmor, Gneis, Schiefer, Quarze etc.) mit Bindemittel angereichert, auf die Leinwand mit unzählig dünnen Lasurschichten aufgetragen wurden. Naturmaterialen, Leinen- u. Bambusfasern etc., Papier, gedreht, geknüllt, schaffen die Struktur gebenden Grundlagen. Zarte Transparentpapiere, collagenartig geklebt, mit dünn aufgetragenem Wachs abgedeckt, lassen darunterliegende Schichten transparent werden. Das Farbspiel taucht aus dem Verborgenen auf und wird sichtbar.
Meine Bilder entstehen im Prozess, in der Auseinandersetzung von Dichte und Transparenz.Die Druckgrafiken sind im Hochdruckverfahren entstanden, und zwar mit Linolschnitt, in Kombination mit Holzschnitt und Materialdruck. Die so entstandenen Oberflächenstrukturen schaffen zur klaren Linie ein spannungsvolles Miteinander.
Der Druckstock besteht aus mehreren einzelnen Plattenelementen, die nacheinander zum Einsatz kommen.
Ich drucke mit Offsetfarben in kleiner Auflagenhöhe von zehn Blatt und Unikate.

Zum Abschluss ihrer Ausstellung wird Sabine Seeman ihre Arbeiten bei Kaffee, Kuchen und Wein erläutern.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Sabine Seemann formt die Materie der Farben, sie modelliert Farbmassen, um der Materie Erde, Pflanze, Himmel eine Form zu geben. Wegen der Farbmassen wirken die Bilder schwer. Als gehörten sie eher der Bildhauerei als der Malerei an. Die Farbschwere mag auch für Erdenschwere stehen. Durch die Plastizität des Farbreliefs ist die Tiefenräumlichkeit nicht nur eine Illusion, sondern eine reale räumliche Dimension zusätzlich zu den üblichen Dimensionen Höhe und Breite für ein Gemäldeformat. Die Tiefenräumlichkeit zieht die Bildbetrachter ans Bild, respektive ihre Blicke ins Bild. In der Nahsicht ergeben sich bei Bewegung entlang der Farbreliefs, entlang der Berge und Täler der modellierten Farbmaterie, wieder und wieder neue Einblicke in die Bilder. ...Den Gemälden ist anzusehen, dass sie mit Pinsel und Malmesser plastisch geformt wurden. Das Durchpflügen der Farbe mag für das Durchpflügen der Erde stehen.
(farbfelder als Zeichen für maisfelder (wolkenfelder, gesichtsfelder).“

aus dem Text felder von Dr. Frank Laukötter, Direktor der Kunstsammlungen Böttcherstraße

Sabine Seemann - Vita


geboren am 15.05.1971 in Kaiserslautern

1992- 95 Ausbildung zur Keramikerin an der staatl. Berufsfachschule für Keramik Landshut

1998- 2003 Studium an der Hochschule für Künste Bremen bei Peter Schaefer, Rolf Thiele und Karin Kneffel

2004 Meisterschülerin von Karin Kneffel
Geburt von Frieda

2008 Dänemark- Stipendium des BBK Bremen

2009 Geburt von Theo

Ausstellungen (Auswahl)

2014 heiter bis wolkig, Kunstturm des Kunstvereins Rotenburg/ Wümme (E)

Krieg und Frieden, Kulturkirche St. Stephani, Bremen (K)

2013 kunstvereint, Kunstverein Achim, Rathausgalerie der Stadt Achim

2012 30 x 30 / klein aber Kunst, neuer Worpsweder Kunstverein nwwk, Worpswede

geformt, Galerie im Moor, Grasberg

Sabine Seemann, Kunstpreis der Stadt Verden, Rathausgalerie (E)

2011 kanne, maisfeld, julia, Galerie Des Westens GaDeWe, Bremen (E)

2009 heute ist alle tage, Pavillion des Gerhard- Marcks- Haus, Bremen

2005 Imke- Folkerts- Preis

2004 Kunstförderpreis der Loge zum Silbernen Schlüssel, Bremen

Kontakt

www.sabineseemann.de
s.e.seemann@web.de

Jahresprogramm

Debora Kim, Korea

personal structures

Eröffnung der Ausstellung am Samstag,
dem 29. November 2014 um 18.30 Uhr
im Kunstturm
Einführung: Dr. Rainer Beßling, Kunstkritiker
Austellungsdauer vom 30.11.2014 - 28.12.2014

Mit äußerster Sorgfalt und in handwerklicher Perfektion, einer strenger Gesetzmäßigkeit folgend, einen Faden sauber neben den anderen gelegt, lückenlos und ohne Überlagerungen, in präziser Parallelität umspannen diese Garne die Körper, hüllen sie fest ein, wie ein enganliegendes textiles Gewebe. Diese Hüllen aus Garn sind es, die die Arbeiten von Debora Kim deutlich hervortreten lassen vor dem oben zitierten kunsthistorischen Hintergrund des Minimalismus.