Aktuelles

Es ist eben so.

Aber wie nun genau?

Darum geht es doch.*

Kunst im öffentlichen Raum.

30 JAHRE KUNSTVEREIN ROTENBURG

Ausstellung im Kunstverein Rotenburg und
Kunst im öffentlichen Raum von Rotenburg

AUSSTELLUNG VOM 22. 09. 2018 BIS 14. 10. 2018

Einladung zur Eröffnung
am 22.09. 2018 um 15.00 Uhr in Rathaus Rotenburg


Es sprechen:
Peter Mokrus, Vositzender Kunstverein Rotenburg
Andreas Weber, Bürgermeister Rotenburg
Prof. Michael Dörner, HKS Ottersberg

Anschließend findet ein Rundgang mit den
Künsterinnen un Künstlern statt.

Eröffnung der Austellung im Kunstturm
am 22.09.2018 um 18.00 Uhr

1) DAS #PRODUKT - Anna Nau und Steffen Gehrdau


#Das_Produkt präsentiert sich neu auf dem Markt. Es kann keiner bestimmten Kategorie zugeordnet werden:

Es ist medial, es definiert sich als Alltagshilfe, es spricht emotionale Ebenen an, es ist letztlich unverzichtbar, beinahe ein Bedürfnis.

2) WOHIN - Valeska Stach


"Der aus transparent-blauem Acrylglas gerfertigte Schriftzug "wohin" im Bahnhof Rotenburg holt ein Fragment lichten Himmels hinunter auf den Gehsteig, indem die Sonne hindurch scheint. Das Wort stellt den Reisenden eine Frage, die auch im übertragenden Sinne verstanden werden kann. Woher wir kommen und wohin wir gehen - eine poetische Annäherung."

3) SCHNITTSTELLE - Leon Bohlsen und Ineke Domke


WENN DU ROTENBURG WÄRST,
WIE WÄRST DU DENN SO?

Darauf hätte ich gerne eine Antwort - genauer gesagt
lieber zwanzig von den verschiedensten Individuen
Rotenburgs. Vom Bürgermeister Weber über
den Kunstverein zur Brennerei Bruns, vom Pastor
über Passanten bis zum passionierten Kneipengänger.
Eben von jedem der sich bereiterklärt einen Satz
über seine Heimat zu Philosophieren.
Die Antworten werden dann mit einem Mikrofon
aufgenommen und durch ein von mir gezeichnetes
Portrait der jeweiligen Person komplettiert, sodass
vorerst einzelne Meinungsbilder entstehen. Im zweiten
Schritt werden die Audiodatein solange digital
zerschnitten und wieder zusammengefügt bis neue,
bisher unerhörte “Mischmeinungen” entstehen, bei
denen keine Aussage mehr ihrem ursprünglichen
Original gleicht.
Parrallel zu dem so entstandenen Klangbild werden
jeweils zwei Gesichtsportraits gezeichnet. Eines
seperat. Ein Zweites, stehts auf dem selben Blatt immer
wieder über die zuvor portraittierten Gesichter
gezeichnet. Die einzelnen Personen werden zu einem
gesamten, ungreifbaren Durchschnittscharakter
verschmelzen. So entstehen zwanzig individuelle
und ein größeres „Mischportrait“. Die Quintessenz
dieser künstlerischen Forschung ist ein vielschichtig
hör- und sehbares Sample des Rotenburgers – paradox
bis anstößig, abstrakt bis selbsterklärend, einleuchtend,
künstlerisch, verfälscht und ehrlich.
Das Ergebnis im Rathaus sowohl bildlich in Form mehrerer
Zeichnungen als auch temporär auditiv über bereitgestellte
Kopfhörer ausgestellt.

4) CANIS LUPUS - Bang so Yeon

• Wölfe in Deutschland

Die Wölfe werden seit dem 15. Jahrhundert systematisch verfolgt und sind seit dem 19. Jahrhundert in Deutschland so gut wie ausgerottet. Erst in den letzten Jahrzehnten gibt es wieder stabile Populationen in Deutschland und seit geraumer Zeit auch wieder in Niedersachsen. Wölfe stehen unter Naturschutz. Da es in den letzten Jahren vermehrt zu unangenehmen Zwischenfällen, wie das Töten von Schafen kam, wird aktuell wieder über das Einführen eines Jagdrechtes zum Abschuss der Wölfe diskutiert. Bei etwa 150 Wölfen im gesamten Bundesgebiet wird zur Zeit allerdings eine Bejagung ausgeschlossen.

Seit Beginn meines Studiums beschäftige ich mit dem Wolf. Er ist ein Raubtier und lebt im Rudel. Der heulende Wolf, die nach oben strebende Gestalt des Kopfes beim Heulen ist beeindruckend.
Einst waren die Wölfe das am weitesten verbreitet Säugetier neben dem Menschen. Im Umkreis von Rotenburg leben nur wenige Wölfe. Vor vielen Jahrhunderten allerdings bestimmte er das Umland.
Mit dem Aufstellen der drei heulenden Wolfköpfe soll ein Zeichen für das Lebensrecht von Minderheiten gesetzt werden.

Ein Wolfskopf aus Stein in Übergröße dient als Vorlage für zwei weitere Köpfe und bildet zugleich eine der drei Skulpturen für meinen Beitrag zur Kunst im öffentlichen Raum.

5) VANESSA HUTH - Memory diverse Orte

6) WAS BLEIBT - Wenke Wollschläger

Was bleibt?

Im Zeitalter der Digitalisierung bewegen sich die Menschen immer mehr in virtuellen Räumen und hinterlassen dort ihren virtuellen Fußabdruck. Doch was bleibt in der ‘realen Welt‘? Wo hinterlassen wir dort unsere Spuren? Die Bodenarbeit „Was bleibt?“ setzt sich mit dieser Fragestellung auseinander und bietet den Bewohnern und Besuchern von Rotenburg die Möglichkeit, ihre Fußspuren zu hinterlassen.

Ein Becken mit feuchtem Lehm wird vor dem Rathaus installiert. Die Menschen, die nun über den Lehm laufen, hinterlassen dort ihre Fußspuren. Durch den partizipativen Ansatz, der die Bewohner und Besucher einlädt, Teil dieser Arbeit zu werden und sie aktiv mitzugestalten, entsteht ein ständiger Prozess der Veränderung.

7) HÄUSERREIHE - Wenke Wollschläger

Neue Häuserreihe

Im Vorfeld zu diesem Projekt wurde eine Befragung in der Fußgängerzone von Rotenburg durchgeführt. Die Einwohner und Besucher von Rotenburg wurden befragt, welche Gebäude und Häuser (öffentlich) Sie wichtig für Rotenburg finden oder charakteristisch für die Stadt sind.

Diese Gebäude wurden abfotografiert. Die einzelnen Gebäudefronten werden zu einer neuen Häuserreihe montiert. Die Größe der Gebäude ist bestimmt durch die Anzahl der Nennungen. Es entsteht ein für Rotenburg charakteristisch angepasster und für die Bewohner ‚perfekter‘ neuer Häuserverlauf. Das Foto ist in Form einer LKW-Plane am Neuen Markt zu sehen.

8) FARBENRAUSCHEN - Wenke Wollschläger

Farbrauschen

Was nehmen wir wahr, wenn wir durch die Stadt gehen? Wie bewegen sich die Menschen in der Stadt? Wie ist ihr Gehverhalten und wie unterscheidet sich dies? Durch das Gehen und Bewegen der Menschen in der Stadt entsteht ein Rhythmus und ein Takt. Das Verhalten der Menschen in der Fußgängerzone von Rotenburg wurde filmisch festgehalten. Diese Filme wurden zusammengefügt und von einem Fernseher abspielt. Der Widerschein beziehungsweise die Lichtreflexion, die vom Fernseher ausgeht, spiegelt sich auf einer Tischoberfläche wider und diese Spiegelung wurde schlussendlich abgefilmt. In dem fertigen Film sind nur noch die Farben der Umgebung und der Menschen, wie sie sich bewegen, zu erkennen. Durch die Bewegung der Gehenden wird die Farbe zu einem Rauschen und Pulsieren. Die Menschen sind nicht mehr zu erkennen und als diese wahrzunehmen. Was bleibt ist das Farbrauschen.

9) EIN BLICK AUF ROTENBURG - XIHUN REN

„Es ist eben so. Aber wie nun genau? Darum geht es doch.“

30 Jahre Kunstverein Rotenburg

Der Kunstverein Rotenburg wird in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiern. Aus diesem Anlass werden neben zahlreichen Ausstellungen auch künstlerische Projekte im öffentlichen Raum von Studierenden der HKS Ottersberg unter der Leitung von Prof. Michael Dörner entstehen. Nach einigen Ausstellungen und Kooperationen strebt der Kunstverein Rotenburg eine erneute Zusammenarbeit mit der HKS an.

Prof. Michael Dörner hat 2012 parallel zur Einführung der Lehrveranstaltung Kunst im öffentlichen Raum das Label Außerhaus gegründet. „Außerhaus – Studio für Kunst im öffentlichen Raum“ besteht aus einer sich permanent erneuernden Gruppe von Studierenden der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg. „Außerhaus“ beschäftigt sich mit der Entwicklung und Ausführung künstlerischer Projekte in urbanen und öffentlichen Räumen. Es werden nicht nur theoretische Fragestellungen geklärt und historische Entwicklungen erörtert, sondern auch im Bezug auf die Berufspraxis konkrete Projekte für den öffentlichen Raum konzipiert und durchgeführt. Seit 2012 sind zahlreiche Projekte entstanden. Hierzu gehören: Bahnhofstraße Bremervörde (2012-15), Gesundregion (2013), Kätzchen 507 – Worpswede (2014), Wurst Oase – Ottersberg, Worpswede (2014), brain aerobic system – KIT Karlsruhe (2015), Kreisel Ottersberg (2014-16), Inklusion inklusive – Neumünster (2016), FairVerkehr – Ottersberg (2017), Ideenwettbewerb Wolfsburg (2017).

Der Titel des diesjährigen Projektes bezieht sich auf ein Zitat des ehemaligen Vorstandsmitgliedes Prof. Hermanus Westendorp, der diese Zusammenarbeit anregte und initiierte - durch seinen plötzlichen Tod allerdings nicht mehr fortführen konnte.
Neben den Projekten und Aktionen im öffentlichen Raum wird im September 2018 eine Ausstellung im Kunstturm Rotenburg eröffnet, in der die Modelle, Zeichnungen und weiteres dokumentarisches Material gezeigt werden.

Kunst ist Jazz <-=->Jazz ist Kunst

Unter diesem Motto haben sich der der Kunstverein Rotenburg e.V. und der Rotenburger Jazz club "Just Jazz" von 1955 e.V.
zu einer Kooperation zusammengetan.
(unbenannt)
Weitere Einzelheiten unter www.justjazz-rotenburg.de